Allgemein

Auf dem Weg zur Volkskrankheit: 340 Millionen Menschen weltweit, 800.000 in Österreich, leiden

unter Depressionen. Laut WHO bleiben jedoch schätzungsweise drei Viertel der Menschen mit

depressiven Störungen ihr Leben lang ohne Behandlung.

Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Krankheitsbilder, bei denen Depressionen eine entscheidende oder zumindest mitbestimmende Rolle spielen. Im einzelnen: Schizoaffektive Psychosen, bei denen sich manische und/oder depressive sowie schizophrene Krankheitszeichen abwechseln. Die so genannte saisonale Depression, früher auch als "Winterdepression" bezeichnet, die sich besonders in der dunklen Jahreszeit mit einem spezifischen Beschwerdebild äußern kann. Der depressive Erschöpfungszustand schizophren Erkrankter, besonders nach längerfristiger Leidens- und Behandlungszeit. Die so genannte klimakterische Depression in den Wechseljahren lang anhaltende effektive (Gemüts-) Störungen mit leichteren bis mittelschweren Hochs und Tiefs, die zwar ein Leben lang behindern können, jedoch nicht schwer genug, um als behandlungsbedürftig empfunden zu werden. Ansonsten finden sich noch weitere zahlreiche Depressions-Begriffe, teils aus der psychiatrischen Fachsprache, teils populärmedizinisch [z.B. Feiertagsdepression, Weihnachtsdepression, Heimwehdepression usw.), die jedoch selten sind und deren Erläuterung diesen Rahmen sprengen würde. Die Depression ist berühmt! - Es kann jeden treffen! HC. Andersen Georg Büchner J. Wolfgang von Goethe William Shakespeare Honoré de Balzac Wilhelm Busch Maxim Gorki Oskar Wilde Carles Baudelaire Carles Dickens Ernest Hemingway Virginia Woolf Gottfried Benn Fjodor Dostojewski Thomas Mann Emile Zola Emil von Behring Galileo Galilei Maria Montessori Marie Curie Johannes Kepler Louis Pasteur Charles Darwin Carl von Linné   Ignaz Semmelweiss Sigmund Freud J. G. Mendel Sebastian Deisler Otto von Bismark Benjamin Diraeli Maria Theresia G. Julius Cäsar Heinrich VIII. K. Fürst von Metternich Winston Churchill W. I. Lenin Oliver Cronewell Ludwig XIV Karl Jaspers Arthur Schopenhauer Immanuel Kant Ludwig Wittgenstein Karl Marx J. P. Santre Paul Cézanne Vincent van Gogh Alfred Kubin Pablo Picasso Albrecht Dürer Francisco Goya Edouard Manet Auguste Renoir C. D. Friedrich Hans Holbein d. J. Amadeo Modigliani Wilhelm Tischbein Paul Gaugin Wassily Kandinsky Edvard Munch Henri Toulouse-Lautrec Leonardo da Vinci Marilyn Monroe Abraham Lincoln Leo Tolstoi Franz Kafka Kurt Cobain Anthony Hopkins
Geschichtliches und Definition
Falsche Behauptungen "Depressionen kommen nicht häufig vor." Falsch! Epidemiologische Untersuchungen zeigen, dass bis zu 17 Prozent der Weltbevölkerung zumindest einmal im Leben an einer Depression leiden. Die WHO rechnet mit einem "Aufstieg" der Depression zur Volkskrankheit Nr. 1 in den kommenden Jahren. "Eine Depression ist keine Krankheit, sondern nur ein Problem." Falsch! Bei einer Depression handelt es sich um eine medizinische Erkrankung, vergleichbar mit Diabetes oder hohem Blutdruck. "Depressionen sind einmalige Ereignisse." Falsch! Die Wahrscheinlichkeit eines Wiederauftretens beträgt bei Depressionen 75 Prozent. "Depressionen sind ein rein psychische Erkrankungen." Falsch! Bei einer Depression treten biochemische Veränderungen im Zentralnervensystem auf.
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