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Leben mit Depression und Angst Selbsthilfegruppe
© 2017 - Leben mit Depression und Angst - Selbsthilfegruppe bei Depressionen und Angststörungen - Tamsweg/Salzburg/Österreich
die lavierte Depression (funktionelle Organbeschwerden stehen im Vordergrund und lenken den Verdacht zuerst auf eine körperliche Erkrankung. Häufig erfolgen zunächst eine Reihe von vergeblichen körperlichen Abklärungen, bis jemand auf die Diagnose "Depression" kommt) die psychotische Depression (hierbei finden sich psychotische Symptome wie wahnhafte Verarbeitung (Schuldwahn, Verarmungswahn, Versündigungswahn) oder Halluzinationen (z.B. Stimmenhören) die atypische Depression (vegetative Symptome wie Gewichtszunahme, Fresssucht oder auch eine vermehrte Kränkbarkeit stehen im Vordergrund Eine weitere Unterscheidung von Depressionsformen: psychogene (rein seelisch bedingte) Depressionen: reaktive Depression nach einem äußerlichen, schmerzlichen Ereignis; neurotische Depression im Rahmen einer neurotischen Entwicklung; einfache depressive Entwicklung z.B. Erschöpfungsdepression, Entwurzelungsdepression} endogene (biologisch begründbare) Depressionen: periodische Depression (mit immer wiederkehrenden depressiven Phasen); zyklische Depression, bei der sich depressive und manische Phasen abwechseln; Involutionsdepression im höheren Alter somatogene (körperlich begründbare) Depressionen: durch eine Vielzahl organischer Leiden, Schadstoffe und bestimmte Medikamente ausgelöst und unterhalten. Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Krankheitsbilder, bei denen Depressionen eine entscheidende oder zumindest mitbestimmende Rolle spielen. Im einzelnen: Schizoaffektive Psychosen, bei denen sich manische und/oder depressive sowie schizophrene Krankheitszeichen abwechseln. Die so genannte saisonale Depression, früher auch als "Winterdepression" bezeichnet, die sich besonders in der dunklen Jahreszeit mit einem spezifischen Beschwerdebild äußern kann. Der depressive Erschöpfungszustand schizophren Erkrankter, besonders nach längerfristiger Leidens- und Behandlungszeit. Die so genannte klimakterische Depression in den Wechseljahren lang anhaltende effektive (Gemüts-) Störungen mit leichteren bis mittelschweren Hochs und Tiefs, die zwar ein Leben lang behindern können, jedoch nicht schwer genug, um als behandlungsbedürftig empfunden zu werden. Ansonsten finden sich noch weitere zahlreiche Depressions-Begriffe, teils aus der psychiatrischen Fachsprache, teils populärmedizinisch [z.B. Feiertagsdepression, Weihnachtsdepression, Heimwehdepression usw.), die jedoch selten sind und deren Erläuterung diesen Rahmen sprengen würde. Die Depression ist berühmt! - Es kann jeden treffen! HC. Andersen Georg Büchner J. Wolfgang von Goethe William Shakespeare Honoré de Balzac Wilhelm Busch Maxim Gorki Oskar Wilde Carles Baudelaire Carles Dickens Ernest Hemingway Virginia Woolf Gottfried Benn Fjodor Dostojewski Thomas Mann Emile Zola Emil von Behring Galileo Galilei Maria Montessori Marie Curie Johannes Kepler Louis Pasteur Charles Darwin Carl von Linné   Ignaz Semmelweiss Sigmund Freud J. G. Mendel Sebastian Deisler Otto von Bismark Benjamin Diraeli Maria Theresia G. Julius Cäsar Heinrich VIII. K. Fürst von Metternich Winston Churchill W. I. Lenin Oliver Cronewell Ludwig XIV Karl Jaspers Arthur Schopenhauer Immanuel Kant Ludwig Wittgenstein Karl Marx J. P. Santre Paul Cézanne Vincent van Gogh Alfred Kubin Pablo Picasso Albrecht Dürer Francisco Goya Edouard Manet Auguste Renoir C. D. Friedrich Hans Holbein d. J. Amadeo Modigliani Wilhelm Tischbein Paul Gaugin Wassily Kandinsky Edvard Munch Henri Toulouse-Lautrec Leonardo da Vinci Marilyn Monroe Abraham Lincoln Leo Tolstoi Franz Kafka Kurt Cobain Anthony Hopkins
Falsche Behauptungen "Depressionen kommen nicht häufig vor." Falsch! Epidemiologische  Untersuchungen zeigen, dass bis zu 17 Prozent der Weltbevölkerung zumindest einmal im Leben an einer Depression leiden. Die WHO rechnet mit einem "Aufstieg" der Depression zur Volkskrankheit Nr. 1 in den kommenden Jahren. "Eine Depression ist keine Krankheit, sondern nur ein Problem." Falsch! Bei einer Depression  handelt es sich um eine medizinische Erkrankung, vergleichbar mit Diabetes oder hohem Blutdruck. "Depressionen sind einmalige Ereignisse." Falsch! Die Wahrscheinlichkeit  eines Wiederauftretens beträgt bei Depressionen 75 Prozent. "Depressionen sind ein rein psychische Erkrankungen." Falsch! Bei einer Depression  treten biochemische Veränderungen im Zentralnervensystem auf.