Angsterkrankung

Jeder hat das Gefühl von Angst schon einmal erlebt. Doch Angst hat

viele Gesichter und kann krankhafte Ausmaße annehmen.

Nachfolgend eine nähere Definition der eben genannten Angstgruppen: Generalisierte Angststörung: Von einer generalisierten Angststörung spricht man, wenn die Symptome der Angst an den meisten Tagen, mindestens mehrere Wochen lang auftreten. Zu den Symptomen der generalisierten Angststörung gehören unter anderem: Befürchtungen (angespanntes Gefühl, Nervosität, Konzentrationsschwierigkeiten) motorische Spannung (z.B. Zittern, Muskelverspannungen, Ruhelosigkeit) vegetative Überregbarkeit (z.B. Schwitzen) Panikstörung: Eine Panikstörung besteht aus einzelnen Panikanfällen oder Panikattacken. Panikanfälle sind unvermittelt auftretende, extreme Angstzustände, die in der Regel wenige Minuten dauern. Medizinisch spricht man auch von paroxysmaler (= anfallsartiger) episodischer Angst. Nicht selten wird der Ort des Auftretens einer Panikattacke mit deren Entstehung in Zusammenhang gebracht. Aus diesem Grund beginnen viele Leute mit Panikanfällen die Örtlichkeiten an denen diese Zustände auftreten, zu melden. Oft sind dies Orte, wo viele Menschen auf kleinem Raum versammelt sind (Kino, Theater, Konzert, Warenhaus, ...) oder enge Räume (Aufzug, Bahn/Zug, Bus, Flugzeug, ...). Andererseits können auch weite Plätze oder Brücken zu solchen Orten werden. Dies kann dazu führen, dass immer mehr Orte gemieden werden und so der Lebensradius zunehmend eingeengt wird. Im Extremfall kann eine betroffene Person aus den erwähnten Gründen ("aus Angst vor der Angst") das Haus nicht mehr verlassen. Phobische Störung: Eine phobische Störung bezieht sich stets auf eine spezifische Situation oder ein Objekt. Bei einer objektbezogenen Phobie kommt es zum Auftreten von Angst in Bezug auf bestimmte Objekte wie Spinnen, Schlangen oder Feuer. Die soziale Phobie ist eine situationsbezogene Unterform der phobischen Störungen. Die Patienten meiden zwischenmenschliche Kontakte wie das Sprechen in der Öffentlichkeit oder Treffen mit dem anderen Geschlecht. Häufig kommt es hierbei zu Symptomen wie Erröten, Meiden von Blickkontakt, Händezittern etc.
Ängste verstehen und überwinden
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Panikattacke Die Symptome: Folgende Symptome können während einer Panikattacke einzeln oder in Kombination auftreten: Herzklopfen, Herzrasen oder unregelmäßiger Herzschlag Schwindel, Benommenheit oder Schwächegefühl Kurzatmigkeit oder Atemnot Schwitzen Schmerzen oder Beklemmungsgefühl im Brustkorb Zittern oder Beben Hitzewallungen oder Kälteschauer Erstickungs- oder Würgegefühl Kribbeln oder Taubheit in bestimmten Körperteilen Todesangst Übelkeit oder Magen- Darmbeschwerden Gefühle der Unwirklichkeit oder des Losgelöstseins Angst, verrückt zu werden Angst, die Kontrolle zu verlieren
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