Betroffene
Therapiemöglichkeiten bei Depressionen:   Möglichkeiten der Therapie gegen die Depression gibt es mindestens so viele, wie Ursachen für die Krankheit. Welche Therapie bei wem wirksam ist kann Ihnen Ihr Arzt oder Psychotherapeut sagen bzw. muss durch kontrolliertes Ausprobieren festgestellt werden. Wir dürfen Ihnen hier wieder einen Auszug zur Verfügung stellen: Psychotherapeutische Behandlung: Die Wahl der geeigneten psychotherapeutischen Maßnahmen hängt dabei von der Art der Depression aber auch vom Schweregrad ab. Eine Beratung durch Ihren Hausarzt, einem Psychiater oder Psychotherapeuten ist auf jeden Fall ratsam. Verhaltenstherapie: Es geht hier nicht in erster Linie darum, in der Vergangenheit liegende Ursachen für eine Depression aufzudecken. Vielmehr wird versucht, ungünstige Verhaltensmuster und Denkgewohnheiten, deren sich die Patienten meist gar nicht bewusst sind, zu identifizieren. In der eigentlichen Behandlungsphase lernt der Patient dann unter Anleitung seines Psychotherapeuten, andere Verhaltensweisen zu entwickeln und einzuüben. Lesen Sie mehr darüber bei raus-ins-leben.de Kognitive Therapie: Die kognitive Verhaltenstherapie bietet hierbei nicht nur den Vorteil, medikationsspezifische Probleme psychotherapeutisch zu behandeln, sondern sie hat mit Hinblick auf eine Prävention den Vorzug, "den an einer bipolaren affektiven Störung erkrankten Patienten durch kognitive Umstrukturierung und Modifizierung seines Selbst-Schemas und Erarbeitung eines individuellen Selbst-Kontroll-Inventars zu befähigen, künftigen krankheitswertigen Stimmungsschwankungen im Sinne einer Rückfallprophylaxe mit hinreichender Sensibilität durch Selbst-Monitoring frühzeitig und adäquat begegnen zu können". Kognitive Therapie kann somit bei chronischen Erkrankungen eine Medikation mit allderen Nebenwirkungen deutlich reduzieren oder ersetzen und langfristig erneute Erkrankungen verhindern bzw. fortbestehende Erkrankungen und die dadurch verursachte Arbeitsunfähigkeit verringern. Dies gilt im übrigen noch mehr für leichte und mittlere depressive Störungen, bei denen die Anwendung kognitiver Therapie mindestens so wirksam, aber deutlich rückfallsicherer ist als der Einsatz einer antidepressiven Medikation, weil "die ausgezeichnete Wirksamkeit der kognitiven Therapie auch längerfristig gilt. Hypnotherapie: Im Unterschied zu selbst erzeugten (autosuggestiven) Änderungen der Bewusstseinslage, wie z.B. im Autogenen Training, ist die therapeutische Hypnose eine fremd erzeugte und fremd geleitete (durch die/den PsychotherapeutIn: heterosuggestiv), allerdings ohne den weithin angenommenen und in Shows durch kommerzielle, nichttherapeutische bzw. untherapeutische "Hypno- tiseure" vorgeführten scheinbaren "Willensverlust" des Hynotisierten. Die/der PsychotherapeutIn wendet verschiedene Techniken (Fixation eines Gegenstandes, Suggestionsformeln, Reizabschirmung etc.) mit dem Ziel an, heilende und verändernde Anteile im Unbewussten zu verankern. Die Tiefe der Trance hängt vom Grad der Suggestibilität ab. Entgegen weit verbreiteter Meinung ist Hypnose nicht mit tiefem Schlafzustand verbunden, sondern vielmehr eine andersartige, "paradoxe" Bewusstseinslage: abgesenkt, eingeengt, aber hoch konzentrativ und aufmerksam sowie bildhaftes Denken fördernd. Informationen über viele weitere Formen der Psychotherapie finden Sie im Internet. Beispielsweise dürfen wir Ihnen hier die Seite des Österreichischen Bundesverbandes für Psychotherapie (ÖBVP) nennen, von dem auch wir teilweise die oben stehenden Informationen bezogen haben.
Therapiemöglichkeiten bei Depressionen
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