Erfahrungsberichte
Mein Leben macht keinen Sinn mehr. Alles fing vor 4 Jahren an als ich mich immer mehr von allen entfernt habe. Ich war Teil einer Gruppe in der die Leute viele Probleme hatten. Ich habe mich um sie alle gekümmert und durch sie gelernt ich habe sie alle studiert ihr Verhalten und auch die passende Lösung für jegliche Probleme. Seid dem kenne ich andere Menschen besser als mich selbst. Ich habe dadurch viel gelernt doch musste einen hohen Preis dafür zahlen und damit ging es los. Da ich mich nur um die anderen gekümmert habe,habe ich mich selbst total vernachlässigt. Seid dem stelle ich mich in jeder Situation hinten an. All meine Probleme waren mir egal und ich habe mich um nichts gekümmert was ich auch bereue. Dazu kam dass mein Bruder von meinem Vater aus zu mir und meiner Mutter gezogen ist. Mir wurde den ganzen Tag von meinem Bruder immer nur eingeredet dass ich ein fettes Stück scheisse bin. Bis ich schließlich auch selbst daran geglaubt habe und auch nichts mehr dagegen gesagt habe. Wodurch ich auch mein komplettes Selbstvertrauen verloren habe. Mein Bruder hat mich auch immer grundlos geschlagen was auch seine Folgen hat. Ich kann meine Hand nicht mehr heben egal bei wem ich schaffe es nicht. Meine Mutter hat mir permanent eingeredet dass alles scheisse ist und ich alles schuld bin. Da bin ich abgehauen. Ich war 3 Wochen nicht zuhause. Wenn ich nicht bei Freunden war musste ich am Bahnhof schlafen. Das war eine harte Zeit. Ich hatte nichts in den Taschen und war alleine. Irgendwann bemerkte ich dass ich keine Emotionen mehr gespürt habe und wollte mich umbringen. Ich ging zu einem Freund habe Drogen genommen und hab mich auf dem Weg zum nächsten Bahnhof gemacht. Als ich angekommen bin ging ich mitten auf die Schienen und habe mich hingelegt es war mitten in der Nacht und wusste nicht einmal sicher ob überhaupt noch ein Zug kommen würde. Ich wurde von einer Gruppe jugendlichen gesehen und die kamen zu mir auf die Schienen und haben mich zurück auf den Bahnsteig gezerrt. Ich wollte dass das alles ein Ende hat. Ich bereue es bis heute dass ich es nicht gemacht habe. Ich hatte niemanden. Niemand hätte um mich getrauert und alle wären glücklich gewesen. Aber ich beschloss mein Leben zu ändern nach diesem Fehlversuch. Ich zog in eine andere Stadt und hab die Schule gewechselt. Es lief relativ gut. Ich hatte viele Freunde und alle kannten mich im guten Sinne. Doch im Hinterkopf war mir noch bewusst das dieser Wunsch es zu beenden noch vorhanden ist. Doch ich ignorierte es. Ich habe mit niemandem über mich geredet. Ich wusste dass ich noch immer tot war. Egal was war ich habe nichts gespürt das war eine Qual. Dann lernte ich irgendwann ein Mädchen kennen die mich sofort umgehauen hat. Ich wusste nicht wie ich mit den Gefühlen umgehen sollte weil ich dass nicht mehr kannte. Dann war sie irgendwann meine beste Freundin und ich habe jeden Tag was mit ihr gemacht. Dann habe ich ihr meine Gefühle gestanden doch sie fühlte nicht das selbe. Das war kein Weltuntergang ich konnte damit leben bis zu einem Tag. Ich habe den Alkohol entdeckt und war echt begeistert weil ich wenn ich getrunken habe mich glücklich Gefühlt habe. Dann habe ich plötzlich jeden Tag getrunken Nur weil ich dieses Gefühl so vermisst habe.
Schilderungen von Betroffenen
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