FAQ - Frequently Asked Questions
16. Was können Sie daneben nun für sich selber tun? Um Hilfe bitten, wenn Beschwerden auftreten Die Krankheit erkennen und verstehen Bei Suizidgedanken sofort einen Arzt aufsuchen Nach einer Depression Kontakt zum behandelnden Arzt halten Medikamente regelmäßig einnehmen Nehmen Sie Ihre Krankheit an - genauso wie eine Grippe oder ein gebrochenes Bein. Fordern Sie sich - aber überfordern Sie sich nicht. Nehmen Sie sich auf keinen Fall zu viel auf einmal vor. Und denken Sie immer daran, dass eine Depression eine ernste, aber behandelbare Krankheit ist. Suchen Sie das Gespräch mit Vertrauenspersonen und "weinen Sie sich aus". Es hat wenig Sinn, sich einzuigeln und alle Kontakte abzubrechen. Versuchen Sie, aktiv zu sein. Machen Sie Spaziergänge und betätigen Sie sich körperlich. Versuchen Sie zu malen, zu lesen oder Musik zu hören oder Ihrem Hobby nachzugehen. Natürlich wissen wir, dass dies unendlich schwer sein kann. Falls es jedoch geht, dann sollten Sie es machen. Ernähren Sie sich so bewusst und so wie möglich, denn Menschen mit einer Depression können zu Appetitlosigkeit mit Gewichtsverlust und Mangelerscheinungen neigen. Essen Sie frisches Obst und Gemüse. Fische wie Makrelen, Heringe oder Seelachs sollten Sie vielleicht zwei bis drei Mal in der Woche essen. Meiden Sie größeren Alkoholkonsum - auch wenn Ihnen Alkohol vorübergehend Erleichterung verschafft. Bedenken Sie, dass es nachher umso schlimmer sein kann, von den langfristigen Gefahren übermäßigen Alkoholgenusses ganz zu schweigen. Das Gleiche gilt natürlich auch für das Rauchen. 17. Wer ist anfällig für Depressionen? Depression ist eine der häufigen psychischen Störungen. Innerhalb eines halben Jahres erkranken etwa 6% der Erwachsenen an einer Depression. Frauen werden häufiger behandelt als Männer. Eine Depression kann in jedem Lebensalter auftreten, zumeist jedoch sind Personen mit Ende 20 und Anfang 30 betroffen. Andererseits sind Depressionen bei sehr alten Menschen häufig Das Risiko für eine Depression unterscheidet sich deutlich in verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Die Kinder, Geschwister und Eltern eines an einer Depression erkrankten Menschen haben ein dreifach höheres Risiko eine Depression zu bekommen als die Mitglieder einer Familie, in der keine Depression beobachtet wurde. Ein erhöhtes Risiko besteht ebenfalls bei Menschen mit einer schweren körperlichen Krankheit, oder mit Drogen- oder Alkoholmissbrauch. 18. Wen kann eine Depression treffen? Jeden! Die Depression ist eine häufige Krankheit. Sie trifft Menschen jeden Alters, jeder Gesellschaftsschicht, jeder Kultur und jeder Nationalität.
Häufig gestellte Fragen
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