Thema: Burnout

Leben mit Depression und Angst Selbsthilfegruppe
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Rythmus finden

Eigenen Tagesrythmus und -struktur finden (Morgenmensch/Abendmensch) Mindestens eine längere (Mittags-)Pause außerhalb des Arbeitsplatzes Zwischendurch kurze Pausen einlegen Bewegung in frischer Luft oder am offenen Fenster Entspannungsübungen machen oder spazieren gehen Keine beruflichen Inhalte in der Pause / Freizeit Auf sich selbst achten Auf eigene Körperbedürfnisse achten Kein Alkohol, keine Beruhigungs- und andere Suchtmittel Übermüdung vermeiden Bei Wechseldienst für ausreichend Schlaf sorgen Nach anstrengenden Ereignissen ein bis zwei Tage frei nehmen Entspannungstechniken erlernen und regelmäßig anwenden Ausdauersportarten wie Laufen, Radfahren, Schwimmen, etc. Arbeit ist nicht das ganze Leben Privatbereich abgrenzen - berufliche Belange bleiben am Arbeitsplatz Dem privaten und persönlichen Bereich Aufmerksamkeit schenken Zeit für Familie, Freunde und Hobbys reservieren Nehmen Sie sich ausreichend Urlaub! Konkrete Maßnahmen für den Betroffenen Wenn Sie sich trotz genügend Schlaf und Erholung ständig müde und erschöpft fühlen, sich dies ernst zu nehmende Stresssymptome. Sie sollten daher auf ein Gleichgewichtig zwischen Arbeit und Privatleben achten. Dazu gehört auch das Einhalten von Ruhepausen. Zudem ist es wichtig, dass Sie Ihre ungesunde "Arbeitswut" bremsen. Nur so können Sie einem nachfolgenden Erschöpfungszustand entgegenwirken. Dazu gehört auch eine realistische Selbsteinschätzung. Sie dürfen nicht zu hohe Anforderungen an sich selbst stellen. Dies kann im Austausch mit Angehörigen, Freunden oder einer Fachperson (z.B. Business-Coach) überprüft werden. Durch den Erwerb von Stressbewältigungsfähigkeiten kann Burnout vorgebeugt oder teilweise sogar behandelt werden (z.B. Business-Coach). Falls ein Gefühl von Überforderung und Ausgebrannt-Sein entsteht, ist möglichst frühzeitig das Gespräch mit dem Vorgesetzten zu suchen. Auch hier kann ein Business-Coach strategische Hilfestellung leisten. Ist ein Burnout bereits weiter fortgeschritten, sollten Hausarzt, Psychologe oder Psychiater aufgesucht werden. Mit fachlicher Hilfe ist es leichter, ein Burnout zu durchbrechen, ungünstige Verhaltensmuster zu ändern und einen neuen Zugang zur Arbeit zu finden. Auch hier kann begleitendes Genesungscoaching unterstützend helfen. Eine alleinige Pause, auch wenn sie länger dauert, bringt ohne fachliche Begleitung erfahrungsgemäss wenig Erfolg. Bewältigungsmöglichkeiten in den einzelnen Stadien des Burnout: 1. Unterschied erkennen zwischen Leistungsstreben und Leistungszwang / individuelles Tempo finden / Grenzen setzen / realistische Einschätzung 2. Delegieren lernen / “Nein”-Sagen lernen 3. Auf eigene Bedürfnisse achten / bewußt essen und schlafen / Freunde besuchen / Energiehaushalt ausgleichen / um eigenen Körper kümmern 4. Hinschauen / wahrnehmen / Konsequenzen ziehen (Urlaub, bewußte Freizeit...) 5. Abstand suchen / Grundwerte überprüfen / Kontakte wieder aufnehmen / Arbeitszeit reduzieren / Arbeitsalltag umstrukturieren / Urlaub nehmen / evtl. Arbeitsplatz wechseln
Uhr Burnout Schöne Advents- zeit