Thema: Burnout

Leben mit Depression und Angst Selbsthilfegruppe
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1. Professionelle Hilfe notwendig (med. wie psych.) / 3 - 6 Monate Langzeiturlaub bzw. Krankenstand / aktive Lebens-Veränderung unumgänglich 2. Professionelle Hilfe notwendig (med. wie psych.) / 3 - 6 Monate Langzeiturlaub bzw. Krankenstand / aktive Lebens-Veränderung unumgänglich 3. Professionelle Hilfe notwendig (med. wie psych.) / 3 - 6 Monate Langzeiturlaub bzw. Krankenstand / aktive Lebens-Veränderung unumgänglich 4. Professionelle Hilfe notwendig (med. wie psych.) / 3 - 6 Monate Langzeiturlaub bzw. Krankenstand / aktive Lebens-Veränderung unumgänglich 5. Professionelle Hilfe notwendig (med. wie psych.) / Suizidprävention bzw. Krisenintervention vorrangig 6. Professionelle Hilfe notwendig (med. wie psych.) / Suizidprävention bzw. Krisenintervention vorrangig 7. Professionelle Hilfe notwendig (med. wie psych.) / Suizidprävention bzw. Krisenintervention vorrangig “Burnout” vs. “Boreout” Leiden am Arbeitsplatz ist weit verbreitet. Wer jedoch nur an Überforderung und den damit verbundenen Stress denkt, hat offenbar nicht die ganze Wirklichkeit im Kopf. Auch Langeweile macht krank. Trotz Arbeitsverdichtung und steigender Zahlen bei der Stresskrankheit "Burnout" (Ausbrennen), gibt es auch das scheinbare Gegenteil: "Boreout" ("Auslangweilen"/"Überlangweilen"). Das Phänomen ist unter Experten umstritten. In einer Leistungsgesellschaft ist es aber ganz und gar nicht prestigeträchtig. Egal ob "Boreout" oder "Burnout" - die beiden seelisch-körperlichen Belastungen am Arbeitsplatz ähneln sich. Jeder Zehnte leidet am "Boreout" Mehr als jeder zehnte Beschäftigte leidet nach Ansicht der Schweizer Unternehmensberater Philippe Rothlin und Peter Werder unter Langeweile am Arbeitsplatz. Das "Boreout"-Syndrom führe zu Müdigkeit, Gereiztheit und Lustlosigkeit - ähnlichen Symptomen wie "Burnout". Der Volkswirtschaft entstehe ein Schaden in Milliardenhöhe, sagen die beiden Autoren ("Diagnose Boreout. Warum Unterforderung im Job krank macht"). Allein für Deutschlands Dienstleistungssektor haben sie eine Summe von etwa 180 Milliarden Euro jährlich errechnet. Die Langeweile stellt sich demnach schleichend ein. Am Anfang versuchten die Beschäftigten, sich am Arbeitsplatz gemütlich einzurichten und Privates zu erledigen. "Doch irgendwann sind alle Reisen gebucht und alle Gespräche geführt. Und dann wird die Zeit bis zum Feierabend immer länger", sagt Rothlin. Langeweile sei viel schwerer zu ertragen als Stress. Ständig so tun "als ob" Vor allem sei es anstrengend, "ständig so zu tun, als ob etwas zu tun ist". Die Betroffenen sind nicht faul, würden jedoch dazu gemacht, sagt Werder. Gerade Chefs müssten deshalb dafür sorgen, dass Untergebene ausgelastet sind. So mancher Untergebene weiß, dass "Burnout" und "Boreout" zusammenhängen können. Reißt die Chefin oder der Chef vieles an sich und delegiert nicht, brennt die Führungskraft aus, während die Mitarbeiter unterfordert sind. Der Arzt und Buchautor Thomas Bergner ("Burnout-Prävention. Das Neun-Stufen-Programm zur Selbsthilfe") hält "Boreout" indes nur für den "marketinggerechten Namen" eines alten Phänomens. Die Unzufriedenheit durch unausgelastet sein könne manchmal sogar Symptom einer Depression sein, sagt er. Ansonsten aber müsse jeder ehrlich zu sich selbst sein und sich den wahrscheinlich inneren Widerstand gegenüber dem Beruf eingestehen. Es gelte, sich entweder im Job stärker zu engagieren oder aber Beruf oder Stelle zu wechseln.
Schöne Advents- zeit