Thema: Schlaf und Erholung

Schlafstörungen - Gerade bei Depressionen und Angststörungen sind Schlafstörungen ein häufig

auftretendes Problem. An Schlafstörungen leiden viele, nur die wenigsten wissen, was das

eigentlich ist.

FAQs (Häufig gestellte Fragen) zum Schlaf 1. Wieviel Stunden Schlaf braucht der Mensch? Die nötige Schlafdauer ist von Mensch zu Mensch so individuell, wie es die Menschen selbst sind. Regeln wie „8 Stunden Schlaf braucht der Mensch“ sind deshalb nicht auf jeden anwendbar. 2. Ist der Schlaf vor Mitternacht der gesündeste? Auch diese alte Regel stimmt so nicht! Gehen Sie nur zu Bett, wenn Sie auch wirklich müde sind. 3. Soll ich morgens oder tagsüber den Schlaf nachholen, der mir in der Nacht gefehlt hat? Nein. Diese Strategie ist eher ungünstig. Stehen Sie jeden Morgen zur gleichen Zeit auf, unabhängig davon, wie viel Stunden Sie in der Nacht geschlafen haben. So kann Ihr Körper wieder einen konstanten Schlafrhythmus entwickeln. Wenn Sie eine Nacht wenig geschlafen haben, aber trotzdem früh aufstehen, erhöht sich der „Schlafdruck“ für die nächste Nacht. 4. Soll ich möglichst lange im Bett bleiben, um evtl. doch noch zu schlafen? Auch hier ein Nein. Die Verlängerung der Bettzeiten erhöht eher nur die Wahrscheinlichkeit nicht zu schlafen. Verkürzen Sie Ihre Bettzeit auf jene Zeit, die Sie wirklich schlafen. Hier könnte ein Schlaftagebuch nützlich sein, wo Sie eintragen, wann Sie ins Bett gegangen sind, wann Sie aufgestanden sind und wie viel Sie von der Zeit im Bett in etwa wirklich geschlafen haben. 5. Soll man einen Mittagsschlaf halten? Einen getätigten Mittagsschlaf sollen Sie zum Nachtschlaf hinzu zählen. D.h. wenn Sie normalerweise 8 Stunden schlafen, zu Mittag aber schon 1 Stunde geschlafen haben, benötigen Sie in der Nacht nur mehr 7 Stunden Schlaf. Wenn Sie regelmäßigen Mittagsschlaf machen, machen Sie ihn möglichst immer zur selben Zeit und nicht länger als 30 bis 40 Minuten. 6. Was soll ich tun, wenn ich nicht schlafen kann? Wenn Sie nicht schlafen können, stehen Sie wieder auf und gehen Sie in ein anderes Zimmer um etwas angenehmes zu machen (Bsp. Musik hören). Gehen Sie erst dann wieder ins Bett, wenn Sie müde sind. Das Ziel soll sein, dass Ihr Unterbewusstsein lernt „Bett“ nur mit „Schlafen“ zu verbinden (nicht mit Fernsehen, Lesen, quälendem Wachliegen, etc.) Gehirn: Bett = Schlafen - Stuhl = Lesen - ... Erholung Erholung ist wesentlich für Körper, Geist und Seele. Jeder hat eigene Kraftreserven und Erholungsstrategien die guttun. Finden Sie heraus, wie sie am besten Erholung in Ihr tägliches Leben einbauen. Ob ein Nickerchen zwischendurch, die morgendliche Joggingrunde oder einfach nur die Seele baumeln lassen - es gibt genug Möglichkeiten Kraft zu tanken.
Wichtige Themen bei Depressionen
Logo Leben mit Depression und Angst mehr Infos