Thema: Stigmatisierung

Schlafstörungen - Gerade bei Depressionen und Angststörungen sind Schlafstörungen ein häufig

auftretendes Problem. An Schlafstörungen leiden viele, nur die wenigsten wissen, was das

eigentlich ist.

Meditation/Gebet: In der Meditation kann man z.B. dem „Klang der Stille“ lauschen, um zur Ruhe und zur eigenen Mitte zu finden. Gläubige Menschen können Ruhe und Zuversicht im Gebet erlangen. Fernöstliche Entspannungstechniken: In fast allen fernöstlichen Entspannungstechniken spiegelt sich die Einheit von Körper, Geist und Seele wider. Beispiele hierfür sind Qigong, Yoga und Tai Chi. Einfach Nichtstun: Nichtstun bedarf keiner Erklärung – es ist aber oft nicht so einfach. Fantasiereisen (Imaginationsreisen): Bei dieser Entspannungstechnik werden Texte vorgetragen, in denen angenehme, entspannende Situationen oder Orte beschrieben werden. Mithilfe der eigenen Vorstellungskraft kann man in diese Bilder „eintauchen“. Biofeedback: Mittels Messungen z.B. des Hautleitwertes kann der Grad der inneren Anspannung beispielsweise auf einem Monitor dargestellt werden. Auf dem Bildschirm sieht die Probandin/der Proband, wie sich die Werte bei einem Zustand der Anspannung und Entspannung verändern. Dadurch schärft die Biofeedback-Methode das Bewusstsein für die inneren Zustände. Es entsteht im Lauf der Zeit ein Gefühl für den eigenen Körper und den Zustand der Entspannung, sodass dieser dann beeinflusst werden kann. Biofeedback kann auch mit anderen Entspannungstechniken wie z.B. dem Autogenen Training kombiniert werden. Ist eine Entspannungstechnik einmal erlernt, genügen oft fünf bis zehn Minuten pro Tag, um sich damit gut und nachhaltig zu entspannen. Freizeitbeschäftigung und “Flow” Einer entspannten Lieblingstätigkeit zu folgen, wie z.B. Musik hören, Lesen, in der Natur sein, Malen etc., ist auch eine Möglichkeit, die notwendige Entspannung zu bekommen. Dabei kann es passieren, dass man vollkommen die Zeit übersieht, der sogenannte „Flow“ stellt sich ein. Bei diesem völlig selbstvergessenen Aufgehen in einer Beschäftigung schwindet der Bezug zu Raum und Zeit. Bewegung Evolutionsgeschichtlich betrachtet wurden früher Stressreaktionen unmittelbar in Bewegung umgesetzt (Kampf oder Flucht). Bewegung baut Stress ab und ist daher ein wesentlicher Bestandteil der Stressbewältigung. Der erhöhte Blutzucker, der während der Stressreaktion freigesetzt wurde, wird verbrannt. Der erhöhte Blutdruck wird zur besseren Versorgung der Muskulatur genutzt, die daraufhin blutdrucksenkende Substanzen freisetzt. Außerdem kommt es beim Sport zur Ausschüttung von Glückshormonen (Endorphinen) und echtem Codein und Morphin aus dem Nebennierenmark.
Wichtige Themen bei Depressionen
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